Verlorene Liebe

Immer wieder stellt das Leben einen vor Entscheidungen, die unmöglich erscheinen. Man muss gleichzeitig für die eine, wie aber auch gegen die andere Sache handeln. Ziehe ich aus? Will ich studieren? Sollte ich versuchen meinen Traum zu leben? Kann ich dieser Person je wieder vertrauen? Bin ich bereit mir selbst zu verzeihen?

Diese Entscheidungen sind ganz aktuell meine größten Bedenken. Ich kämpfe gerade damit, das eben erst begonnene Studium abzubrechen, um es doch nochmal an Schauspielschulen zu versuchen. Und ich weiß zwar, dass es der richtige Weg ist, aber ebenso weiß ich auch, dass es der härtere sein wird. Denn würde ich einfach weiter studieren, wäre ich sicher… Dafür jedoch unglücklich. Also schmeiße ich alles um und gehe einen Schritt zurück. Ich muss wieder zu meinem Ausgangspunkt finden, um meine eigene Leidenschaft wieder als Priorität ansehen zu können.

Leider kommt mit dieser Veränderung auch anderes auf mich zu, was ich jetzt einige Zeit verdrängen konnte. Ich stehe vor einem Scheideweg. Auf der einen Seite finde ich Vergebung für mich selbst und für die Tatsache, dass ich einen Menschen in mein Leben gelassen habe, der mich letztlich sehr verletzt hat, mit dem ich aber jetzt neu anfangen kann, wenn ich es zulasse. Auf der anderen Seite finde ich einen mir fremden Pfad, er würde mich weit weg von dieser Person führen, hin zu einem anderen Selbst. Ich bin eigentlich immer für neue Wege und dafür unbekannte Dinge kennen zu lernen, doch habe ich in den vergangenen Jahren eine wichtige Sache über mich selbst gelernt. Ich bin gerne gut zu anderen, weil es mir selber eine große Last von den Schultern nimmt. Für mich sind alle Personen, denen ich in meinem Leben begegnet und mit welchen ich Zeit verbracht habe, wichtig. Ich bin gerne da, wenn man mich braucht.

“Character is who you are under pressure, not who you are when everything’s fine.” ~unknown

Ich bin die Freundin, die man anrufen kann, wenn die Welt um einen herum zusammen fällt. Ich bin die Person, zu der man kommen kann, um sich auszuheulen, selbst wenn es zwischen uns auch nicht so gut gelaufen ist. Wenn ich einen Menschen jemals als Freund bezeichnet habe oder ihn gut kenne, kann er stets auf mich zählen, egal wie lange man sich nicht gesehen, gesprochen oder von einander gehört haben sollte. Ich bin die Art von Charakter, die vergeben und vergessen kann, weil sie weiß, dass in jedem ein guter Kern steckt und es für jeden mal einen schlechten Tag gibt. Mir kann man vertrauen. Ich höre zu. Ich helfe wo ich kann. Ich bin da. Also verzeihe ich, wenn mir jemand weh tut.

Nur manchmal braucht es etwas länger als sonst… Manchmal, wirklich nur selten, kommt es vor, dass ich noch an mir zweifle, wenn ich gewissen Personen gegenüber stehe. Und eines dieser seltenen Male ist genau jetzt. Genau in diesem Moment zweifle ich an mir selbst, sobald ich dieser einen Person gegenüber trete. Sobald ich die Stimme dieses Menschen höre oder alleine schon der Name der Person in einem Gespräch fällt, muss ich schlucken und ich ziehe automatisch ein künstliches Lächeln auf. Nicht weil ich nicht zeigen will wie verletzt ich noch immer bin, viel mehr weil ich vermeiden will, dass es jemanden geben könnte, der dieser Person die Schuld daran gibt. Nur weil ich mir selbst noch nicht verzeihen kann, einem anderen so viel meines Vertrauens geschenkt und einen wichtigen Teil meiner Vergangenheit offenbart zu haben, heißt das noch lange nicht, ich werde es dieser Person auch mit anderen schwer machen.

Ganz im Gegenteil. Falls du das lesen solltest, dann sei dir bitte im Klaren darüber, wie sehr ich dich zu schätzen weiß. Du bist und bleibst ein Teil von mir, ob du es willst oder nicht. Aber vertraue mir, wenn ich dir sage, dass das nur Vorteile für dich mit sich bringt. Ich bin da, sobald du etwas brauchst. Habe ein offenes Ohr und gebe gute Ratschläge. Alles was du in der Welt erreichen möchtest, kannst du schaffen. Denn du bist nach wie vor großartig. Vergiss das nie.

Ich schätze damit ist klar welchen Weg ich gehen werde. Vielleicht liegt es an meinem Vertrauen in Karma und auch Gott. Eventuell ist es aber auch reiner Selbstschutz anderen zu vergeben, weil es mir bisher stets geholfen hat. Aber mit etwas Glück ist es auch einfach die Tatsache, dass ich ziemlich toll bin, so wie ich bin und das macht mich stärker als andere. Aber diese Stärke steckt in jedem von uns, also keine Scheu, sei heute mal stark und vergib dir selbst. Du bist wundervoll.

Bis bald

Tabitha 🙂

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Bauch und Kopf

Es ist soweit! Tabitha dreht ihren ersten Film!

Seit Jahren immer vor und zurück, hin und her… Ich bin nicht mehr sicher, ob ich das so will… Ich will Klarheit, Erfolg, Veränderung. Und am liebsten sofort. Deshalb nehme ich die Dinge jetzt selbst in die Hand und das unter dem Motto: >>I believe in the person I’m becoming.<< Ich werde mich auf meine Reise begeben und das Leben neu entdecken. Mit einer Kamera, Motivation und vielen Ideen mache ich mich auf, um das Glück zu finden und das Leben zu genießen. Jeden Moment werde ich festhalten und in einem Jahr zu einem Film zusammensetzen. Ich bin bereits jetzt total gespannt wie es wird und was mir auf meinem Weg alles passieren wird.

Ich glaube auf uns warten so viele großartige Möglichkeiten und zu oft lassen wir sie an uns vorbeiziehen. Wir geben uns viel zu schnell mit etwas zufrieden, dass nur in Ordnung ist, weil wir Angst haben vor dem möglichen Großartigem. Das will ich nicht mehr. Ich will alles. Alles auf einmal und sofort. Ich bin ungeduldig und voller Neugier. Ich brauche mein großartiges, atemberaubendes, unbegreiflich schönes Leben!

Warum sollte ich mich damit zufrieden geben, dass es in der Uni schrecklich für mich ist? Warum sollte ich mich selber durch die Semester quälen, wenn ich letzten Endes einfach nur unglücklich damit bin? … Genau! Das sollte ich nicht.

Ganz im Gegenteil. Ich sollte durch Wälder wandern, Bilder malen, Briefe schreiben, Geschichten verfassen, Leben erschaffen, Liebe geben, Glück verschenken, im Regen tanzen, unter der Dusche singen, Bühnen erfüllen, Lieder komponieren, Menschen inspirieren, Gesundheit unterstützen, Freunde umarmen, Filme drehen, Kuchen backen, Gott danken, die Sonne grüßen, die Sterne bewundern, einen Partner finden, Kinder kriegen, laut lachen, Sport machen, Kunstwerke kreieren und das Leben lebenswert gestalten!

Ich bin zu mehr bestimmt. Zu größeren Dingen… Uni ist nichts für mich. Die Welt ist es aber. Und erst wenn ich das Gefühl habe die Welt mit meiner Arbeit und meinem Sein verändern zu können, bin ich bereit zu sagen, dass ich gefunden habe, was mich glücklich macht.

Lass niemals dein Pflichtgefühl gegenüber der Gesellschaft dein eigenes Glücksempfinden beeinflussen. Ich bin ein Bauchmensch und hätte von Anfang an meinem Bauchgefühl vertrauen sollen. Ich tendiere sogar dazu krank zu werden, sobald wichtige Entscheidungen anstehen. Mir wird schlecht und ich bekomme Bauchschmerzen. Erst wenn ich, die für mich richtige Entscheidung getroffen habe, geht es mir besser. Aber egal ob Kopf- oder Bauchmensch, vertraue stets deinem Instinkt. Er kennt dich meistens am besten.

Es ist nie zu spät seine Richtung zu ändern.

Bis bald

Tabitha 🙂

Liebe auf den ersten Blick…

Mittlerweile bin ich in einem Alter, in dem viele in meinem Freundes- und Bekanntenkreis in Beziehungen stecken. Es ist wundervoll zu sehen, wenn die beste Freundin einen tollen jungen Mann kennen lernt oder der beste Freund glücklich mit seinem Partner zusammenlebt. Mich kann man schnell für die Liebe begeistern, aber eine Sache ist mir klar geworden, die mich anfangs verletzt, doch jetzt zu etwas besonderen gemacht hat.

Menschen berichten oft, dass ihre Liebe, die Liebe auf den ersten Blick war. Ich finde es fantastisch, wenn einem solch ein Glück zukommt. Jedoch weiß ich für mich selbst, dass ich niemals, die Liebe auf den ersten Blick sein werde. Egal was kommen mag, ich werde nicht die Art von Frau sein, die einen mit ihrem Aussehen vom Hocker hauen wird. Ich bin nicht hässlich, aber auch nicht außergewöhnlich schön.

Dafür bin ich mir sicher, dass ich eine ganz andere Magie mitbringe, die die Liebe verändern kann.

“Have you ever met a person

who at first glance

you weren’t attracted to

but then they talk

and with every word

every smile

every laugh

they become more beautiful

until you can’t believe

there was a moment

you didn’t think they were.”

~Atticus

Sobald ich auf andere Menschen treffe, tendieren diese dazu mich zu mögen. Man findet mich schnell sympathisch und es fällt mir dadurch leicht Freunde und Anschluss zu finden. Für mich ist es auch ein Leichtes Persönlichkeiten zu akzeptieren und zu nehmen, wie sie sind. Ich liebe es offen zu sein und jedem eine Chance zu geben, denn nur so kann ich viele verschiedene Meinungen sammeln und Blickwinkel kennen lernen.

Mir ist es schon oft passiert, dass sich Personen aus meiner Vergangenheit bei mir gemeldet haben, nur um mir zu sagen, wie sehr sie meine Anwesenheit zu schätzen wussten. Häufig, kam es sogar letztlich zu der Erkenntnis, dass ich für sie jemand bin, den sie gerne noch in ihrem Leben wüssten und sich wünschen würden, einen Menschen wie mich an ihrer Seite zu haben. Jedes Mal frage ich mich, weshalb dieses Einsehen erst so spät, meist auch zu spät zustande kommt… Aber vielleicht ist es die Art und Weise wie ich mich selbst präsentiere. Ich bin laut, stehe gerne im Mittelpunkt und nehme viel Platz ein. Ich spreche viel und offen über jegliche Themen und halte mich nicht zurück, wenn es darum geht auch mal Kritik zu äußern. Was ich aber dabei nie außer Acht lasse ist mein Umfeld. Ich merke wenn etwas nicht stimmt, wenn es jemandem nicht gut zu gehen scheint oder eine Situation in die falsche Richtung abschweift. Mir ist es wichtig, Menschen in meiner Umgebung, das Gefühl zu vermitteln, dass sie gesehen werden. Dass sie in meiner Nähe gewollt, geliebt und gehört werden. Für viele bin ich daher oft der Clown, der Witze reißt, wenn es mal etwas düsterer aussieht oder die Frau, die sich einen Haufen von Träumen vornimmt, nur um am Ende einen zu erfüllen. (Immer mit der Devise: Einer ist besser als Keiner!) Das alles gebe ich meinen Mitmenschen ganz selbstverständlich mit.

Kommt man jedoch am Ende an, an den Tag, an dem sich unsere Wege trennen sollten, dann sieht man zurück und merkt, wie viel ich geben konnte. Menschen erkennen, was mein Optimismus, der oft unverständlich wirkt, tatsächlich für eine Kraft hat. Was meine Träume, denen ich hinterherjage, auch in ihnen Ehrgeiz geweckt hat. Was meine Liebe zu meinen Nächsten, wirklich mit ihnen selbst zu tun hatte. Am Ende merkt jeder, dass ich eigentlich für sie da gewesen bin und egal wie gut man sich kannte, versucht habe zu helfen und zu unterstützen.

Genau aus diesen Gründen weiß ich, ich werde nie die Liebe auf den ersten Blick sein. Aber für irgendeinen da draußen, werde ich eines Tages, die Liebe seines Lebens sein. Und das gefällt mir sogar noch um einiges besser.

 

Bis bald

Tabitha 🙂

Und nochmal…

Ich bin ein Mensch, der sich schnell begeistern lässt für Dinge, die mit Leidenschaft und Herz zusammenhängen. Ich bin fasziniert von Persönlichkeiten, die ihr Leben im Griff haben oder zumindest ihr Ziel stets im Auge behalten. Gerne wäre ich eine solche Person, die ihren Weg kennt und weiß wie sie an die Zielgerade gelangt. ABER, ich bin ein Chaot. Also passiert bei mir alles über Umwege. Ich geb mir Mühe einfach alles mitzunehmen was ich kriegen kann. 😉 Manchmal geht das gut und manchmal daneben, am Ende hab ich aber einiges zu berichten.

Morgen geht für mich meine erste richtige Uniwoche los und ich habe dafür schon große Abenteuer geplant. Mit etwas Glück werde ich dieses Jahr noch tolle Dinge erleben. Wer hätte gedacht, dass ein Tapetenwechsel so viele positive Neuheiten mit sich bringt? Erfurt ist bisher ein voller Erfolg für mich.

Ich durfte vergangene Woche bereits großartige Menschen kennen lernen. ich bin froh in einer Runde von Schönheiten (Innen und Außen) gelandet zu sein. Ich bin vollkommen befreit von Klischees oder Erwartungen. Alles was jetzt kommt hab ich noch in der Hand, weshalb ich mir große Mühe geben möchte und es nochmal mit dem zuckerfrei versuchen werde. Ich gebe manche Dinge, die mir wichtig sind, oft viel zu schnell auf. Danke Mama, dass du mich daran erinnert hast! Ich bin aber bereit diesen Fehler einzusehen und es erneut zu versuchen. Stärke kommt nicht vom geradeaus gehen und alles auf Anhieb schaffen. Stärke kommt vom hinfallen, wieder aufstehen und es erneut probieren.

Ziehst alle in dein’ Bann
Weißt du was ich verlang’
Bis du dein’ wahren Wert kapierst (…)

Wer crazy ist wie du
Der denkt was er auch tut
Wird immer auf der Suche sein

Die Welt braucht Frau’n wie dich
So klug, so schön und echt
Das alles ist in dir vereint (…)

~Paul Falk (Weg Von Hier)

Mein Name ist Tabitha Draper und ich bin geboren worden um zu leben und nicht einfach nur zu existieren!

Let’s enjoy a little more and stress a little less.

Bis bald

Tabitha 🙂

Die Frage ist nicht wie, sondern wann…

Wie werde ich zu der Person, die mir im Herzen steht? Ganz einfach. Ich muss lernen ich selbst zu sein und mich ich selbst sein zu lassen. Aber seit einigen Tagen ist mir mein ‘WIE?’ bewusst, jedoch schiebe ich das ‘WANN?’ vor mir her. Ich weiß nämlich, dass mein ‘WIE?’ viel Zeit einnehmen wird. Ich muss mir also sicher sein, dass der Moment, indem ich mein ‘WIE?’ angehe, der richtige ist, um mich selbst nicht in Schwierigkeiten zu bringen, weil ich mich besser auf anderes konzentrieren sollte…

Wann fängt man aber tatsächlich an etwas grundlegend zu verändern? Wann ist man bereit so zu leben, wie man es sich immer nur in den kühnsten Träumen vorzustellen wagt? Wann hat man den Mut zusammen, um endlich durchzustarten? Wann ist man von sich selbst genug überzeugt, dass man sich endlich zugesteht es schaffen zu können?

Jetzt weiß ich wie und habe mein wann in greifbarer Nähe! Ich beginne am Freitag. Wieso Freitag? Morgen steht noch mein Englischtest für meinen Studienstart bevor und erst danach habe ich wieder eine ruhigere Phase vor mir. Dann geht es an mein ‘WIE?’. Ich bin mir sicher, dass es gut wird. Watch me! 🙂

 

Bis bald

Tabitha 🙂

Meine größte Angst

Ich bin mir sicher, jeder hat vor irgendetwas Angst. Ob es nun Spinnen, Zahnärzte oder Flugreisen sind, es gibt etwas was jedem ein unwohles Gefühl bereitet. Für mich gehört der Zahnarzt auch mit auf meine Liste der Ängste, aber es gibt eine Sache, die mir mehr Sorgen macht als alles andere. Ich habe Angst davor alleine zu bleiben. Viele Menschen kennen dieses Gefühl mit großer Sicherheit selbst. Dieses Unbehagen, man könnte nie jemanden finden, der einen so nimmt wie man nun einmal ist.

Doch woher kommt diese Befürchtung tatsächlich? Es muss einen Grund dafür geben, dass ich manchmal nachts aufwache und mich frage, wie ich es überhaupt soweit gebracht habe. Es muss einen Grund dafür geben, weshalb mich meine Sorgen bis in meine Träume verfolgen und mich innerlich auffressen.

Ich glaube ich habe diesen Grund schon vor langer Zeit gefunden und kennen gelernt, aber eingesehen habe ich ihn nie. Es fällt mir schwer es zuzugeben, aber alles hängt von mir selbst ab. Ich bin mein Grund, aus welchem ich noch immer alleine bin. Ich selbst bin die Ursache meines Leidens. Damit meine ich jetzt nicht, dass ich ein schrecklicher Mensch bin oder super langweilig, sondern dass ich der Welt nicht zeigen kann, was eigentlich in mir steckt, weil ich es selbst nicht für richtig empfinde. Ich stehe nicht hinter mir und den Dingen, die ich tue. Aber das sollte anders sein. Man selbst sollte zugleich sein größter Kritiker, aber auch größter Fan sein. Man sollte seine Ziele verfolgen, weil man daran glaubt dass man es schaffen kann, während man gleichzeitig stetig dazulernt.

Diese Nettigkeit, mir selbst zu gefallen, habe ich bisher nicht im Angebot gehabt. Ich bin sehr unsicher, sobald es um mich geht und versuche es einfach nur runterzuspielen. Aber es fühlt sich so an als wäre heute der Tag für große Veränderungen! Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens. Also ran an die Arbeit und sich selbst toll finden. Selbstbewusstsein ist gut für dein Lächeln. 😉

Ich glaube, wer sich selbst gern haben kann, wird auch automatisch von anderen gemocht. Heute heißt es deshalb: “Ich hab’s drauf!” 🙂

 

Liebe Grüße und bis bald

Tabitha 🙂

 

P.S.: Du bist super. Glaub auch mal dran. Ich bin mir sicher ich liege richtig.

Bisschen Pfeffer ran, dann schmeckts.

Oookay. Ich geb es zu. Zuckerfrei ist für mich UNMÖGLICH! Welcher Mensch soll das heutzutage überhaupt noch hinbekommen? Überall ist Zucker drin. Ausgenommen von rohem Obst und Gemüse. Aber sobald die in Dosen oder Gefrierbeuteln kommen ist da schon oft was mit dabei. Aber ich muss auch ein wenig auf das Geld achten und Tiefkühlbrokkoli ist nunmal etwas billiger. Deshalb lassen wir über dieses Hirngespinst schnell wieder Gras drüber wachsen und entscheiden uns dafür neu anzufangen. Ich dachte da an sowas wie glücklich sein… Finde ihn eine schöne Idee und habe mir da auch schon genau ausgemalt was das im Bezug auf Essen bedeutet.

Im Klartext bedeutet für mich glücklich sein, sobald es zu Essen kommt, dass es mich nicht nur sättigen, sondern auh mit einem Lächeln zurücklassen muss. Das bedeutet aber auch, dass übermäßiger Zuckerkonsum oder Fast Food nicht dazu zählen. Zumindest nicht in dem Verhältnis, welches ich bisher zugelassen habe. Erst wenn ich zufrieden nach einer Mahlzeit weiter machen kann, habe ich mein Ziel erreicht.

Daumen drücken, dass diese Vorstellung aufgeht.

 

Ganz liebe Grüße und bis bald

Tabitha 🙂

 

Nicht jeder bekommt sein Happy End

Jeder trägt eine Spur in seinem Herzen, von jedem einzelnen Menschen, den man herein gelassen hat. Ob bewusst oder unbewusst, manche bleiben für immer.

Ich trage eine Liste von Personen in meinem Kopf, die mir für immer bleiben, obwohl ich weiß, dass ich die meisten von ihnen nie wieder sehen werde. Einige von ihnen sind verstorbene Verwandte wie meine Urgroßeltern. Andere sind Freunde, mit denen ich leider keinen Kontakt mehr habe. Und wiederum andere sind die vier, denen ich mein Herz schenken wollte, doch letztlich alleine geblieben bin.

Auf meinem Herzen befindet sich eine Karte gemalt von Spuren der Menschen, die ich dort empfangen habe. Manch einer hat einen Kratzer verursacht, der nächste einen kleinen Hoffnungsschimmer eingepflanzt. Doch im Großen und Ganzen haben sie alle dafür gesorgt, dass mein Herz noch klopft. Dass es mein Blut nach wie vor durch meine Adern pumpt. Und auch wenn ich es bei dem ein oder anderen gerne hätte, dass aus einem Kratzer ein Pflaster würde, weiß ich, dass diese Kratzer irgendwann nur noch Narben auf meiner Geschichte sein werden. Verheilte Wunden, die spannende Erinnerungen ergeben.

“Eines Tages werde ich von dir erzählen können. Nur bin ich heute noch nicht bereit dazu. Es wird der Tag kommen, an dem ich akzeptieren kann, dass ich die Situation zwischen uns beiden hätte ändern können. Wir beide sind nach wie vor, meine liebste Ablenkung, auch wenn du darüber nie nachgedacht hast. Für mich bleibst du auf ewig in meinem Herzen.” ~mein Herz

 

Bis bald

Tabitha 🙂

Auf den Zahn gekommen

Schon seit Jahren habe ich große Probleme mit meinen Zähnen, obwohl ich mich sehr gut um sie kümmere, weil ich selbst ein Mensch bin, der auf schöne Zähne achtet. Leider bin ich dazu veranlagt schnell Karies zu bekommen und dazu auch noch eine Naschkatze. ^^ Aber heute bin ich mal wieder von wirklich unangenehmen Zahnschmerzen aufgewacht und konnte nichts dagegen machen. Also heißt es für mich mal wieder zum Zahnarzt und alles überprüfen lassen. Da ich bis zu diesem Punkt immer den Ratschlägen meiner Zahnärztin gefolgt bin, möchte ich dieses Mal darüber hinaus gehen und mir eine zweite und dritte Meinung einholen. Mit etwas Recherche hat sich mein erster Verdacht bereits bestätigt, dass es für mich wahrscheinlich nur noch einen logischen Weg gibt, um aus meinem Zahndilemma heraus zu kommen.

Die zuckerfreie Ernährung! Klingt hart, ist es aber auch… Ich werde jetzt mit verschiedenen Ärzten abklären inwieweit ich auf Dinge verzichten muss, um etwas an meiner Lage verändern zu können. Ich glaube es ist Zeit einzusehen, dass meine Ernährung mich krank macht. Ich habe den Punkt erreicht, der Veränderung verlangt! Für den Anfang wird es für mich eine 40 Tage Challenge geben. Diese soll mir den Einstieg in eine neue Ernährung erleichtern und mir das Gefühl geben, mit kleinen Schritten etwas zu bezwecken. Zum Glück hat eine zuckerfreie Ernährung mehr als nur einen positiven Nebeneffekt, für die es sich zu probieren lohnt.

Wie sich mein Leben ab Montag durch diese Veränderung verbessert, werde ich hier festhalten. Falls dich dieses Thema interessieren sollte, darfst du mir gerne schreiben. Zu diesem Zeitpunkt weiß bereits sehr viel darüber, aber bin natürlich nicht mit einem Experten zu vergleichen. Das wird für mich eine ganz neue Erfahrung, die mich an meine Grenzen bringen wird. Das weiß ich bereits im Voraus.

“Your life does not get better by chance, it gets better by change.” ~Jim Rohn

 

Bis bald

Tabitha 🙂

Kummer und Sorgen

Wenn wir mal ehrlich sind, dann ist uns doch allen bewusst, wie voll unsere Welt ist, mit Negativität und unschönen Wahrheiten. Wir wissen, dass es anderswo vielleicht schlechter läuft, als bei uns. Und trotzdem hat jeder einzelne von uns, seine eigenen Probleme, die einem so groß und wichtig erscheinen, dass wir den Rest der Welt manches Mal einfach ausschließen. Wir laufen dann mit einem Tunnelblick durch die Gegend und ignorieren die Tatsache, dass es viel schlimmere Ereignisse gibt, als unsere Luxusprobleme. Selbstverständlich sind nicht alle Probleme unwichtig. Wer Liebeskummer hat, darf ruhig weinen und wer einen geliebten Menschen verliert, hat das Recht zu trauern. Aber ist es wirklich nötig zu meckern, weil das Essen nicht den Geschmack getroffen hat? Ist es wichtig, dass man mal auf jemanden warten muss? Braucht man sich wirklich aufzuregen, wenn der Zug einmal ausfällt? Spielt das alles letztendlich eine wichtige Rolle? Ich sage damit nicht, dass es toll ist! Ich möchte damit nur sagen, dass es bessere Gründe gibt, um sich die Laune vermiesen zu lassen.

Mir fällt es besonders schwer meine Geduld für Menschen aufzubringen, die von vorneherein in ein Gespräch einsteigen, nur um einen runter zu machen. Ich finde es nicht gut, wenn wir uns gegenseitig in den Rücken fallen. Auch wenn es um das Thema Lästern geht, kommt man bei mir nicht sehr weit. Selbstverständlich darf man sich über jegliche Dinge beschweren, wenn sie einen stören, aber es muss nicht immer ein anderer im Zusammenhang beleidigt oder verletzt werden. Solche Kleinigkeiten sind unnötig. Alles was sie bezwecken sind schlechte Laune für jeden. Aber ich möchte daran arbeiten, solche Gesprächspartner nicht mehr ganz so ernst zu nehmen wie bisher. Wenn sie meine Ansicht nicht akzeptieren oder gar tot reden wollen, dann werde ich versuchen ganz einfach darüber hinwegzusehen. Ich muss deren Meinung weder akzeptieren, noch annehmen, nur zuhören und dann das Gesprächsthema ändern oder gehen.

Aber auch ich habe so meine Probleme, die ich manchmal über meine Umwelt setze und durch sie den Überblick über das große Ganze verliere. Immer wenn es um Themen wie Liebe oder Selbstverwirklichung geht, lasse ich meinen Fokus oft abschweifen. Viel zu schnell steigere ich mich in Kleinigkeiten hinein und sorge damit dafür, dass ich umso enttäuschter bin, wenn etwas mal nicht so hinhaut wie geplant oder gewünscht. Ich muss lernen, mich an Dinge heranzuwagen, ohne große Erwartungen, dafür aber mit umso größerem Ehrgeiz.

Die Welt steht uns offen. Sie bietet uns tausende Möglichkeiten um glücklich und zufrieden zu sein und dabei gleichzeitig etwas für unsere Umwelt, Mitmenschen und den inneren Frieden zu tun. Jedoch sind wir oftmals so geblendet von unserer kleinen Zusammenfassung vom Leben, da übersehen wir glatt, was tatsächlich eine Rolle spielt.

Ich habe das heute auch wieder zu spüren bekommen. Da habe ich von einer ganz tollen Sache Wind bekommen und mich direkt so sehr darüber gefreut, dass ich schon jetzt weiß, wie sehr mich eine Niederlage treffen wird. Und dafür bin ich nicht bereit. Ich merke, wie mich dieses Gefühl von Angst letztlich enttäuscht zu werden, einschränkt und an jeglichen Möglichkeiten zweifeln lässt…

Aber wie kommt man über solche Probleme hinweg? Was tut man, wenn der Weg nach vorne zu riskant und der Weg nach hinten verbaut scheint? Wo ist der Ausweg?

 

Bis bald

Tabitha 🙂